Teilnahmevoraussetzung: aktive Mitgliedschaft bei der IG Bildende Kunst
Der Workshop thematisiert die konservatorischen und restauratorischen Aspekte und Massnahmen bei der Sicherung und Erhaltung von künstlerischen Arbeiten im Umgang mit Vor- und Nachlässen.
Mit einem Blick auf bestehende Initiativen sollen Netzwerke benannt, Möglichkeiten und Perspektiven einer nachhaltigen Sichtbarkeit und Präsenz diskutiert und entworfen werden.
Praktische Herausforderungen zur Handhabung und Lagerung sollen ebenso thematisiert werden wie Methoden der Archivierung und Dokumentation zur Erfassung und als Erhaltungsstrategie für künstlerische Arbeiten und Konvolute.
- Folgende Fragen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert werden:
- Welche Möglichkeiten der Zustandserfassung gibt es?
- Welche Dokumentationsmethoden lassen sich anwenden?
- Welche präventiven Maßnahmen gibt es um künstlerische Arbeiten zu erhalten?
- Welches sind die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Materialien?
- Wie/womit lassen sich die verschiedenen Objekte und Materialien angemessen verpacken und lagern?
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen Arbeitsproben und Beispiele für die praktischen konservatorischen Überlegungen und Maßnahmen mitzubringen.
Begrenzte Teilnehmer:innenzahl mit max. 25 Personen. Teilnahme ausschließlich für Mitglieder der IG Bildende Kunst. Der Link zur Anmeldung wird per Mail verschickt.
Carolin Bohlmann, Professorin für Konservierung und Restaurierung moderner und zeitgenössischer Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuvor Restauratorin am Hamburger Bahnhof-Nationalgalerie der Gegenwart. Ausstellungsprojekte und Symposien zur Restaurierung moderner und zeitgenössischer Kunst, Prozesskunst im Museum, Künstler:innen-Archive und Sammlungsgeschichte. Forschungschwerpunkt auf Überschneidungen von Kunstwissenschaft und Restaurierung, Materialtät(en) in moderner und zeitgenössischer Kunst und Medien.
