Jens Kastner

Soziologe und Kunsthistoriker, lebt als freier Autor und Dozent in Wien. (www.jenspetzkastner.de)

Seit 2005 koordinierender Redaktuer von Bildpunkt – Zeitschrift der IG Bildende Kunst.

Netzwerke im Buch

Geht es um Netzwerke, sind die Bücherlisten von Karriereratgebern geprägt, gespickt mit allerlei Tipps zum Networking für den individuellen Aufstieg. ... mehr

Gegen den „strukturellen Individualismus“

Editorial

Mit dem Selbstporträt erfand sich der moderne Künstler als vom Handwerker unterscheidbare Figur, die Aufwertung von Signatur, Werk und Lifestyle sind ... mehr

Autosoziobiographie und Standpunkt-Autotheorie: Das Selbst als relationale, künstlerische und epistemische Praxis

Soziologische Fallstudie oder situiertes Wissen und verkörperte Erfahrungen? Über Unterschiede zwischen und Gemeinsamkeiten von autosoziobiographische... mehr

Autosoziobiographie im Buch

Sich selbst zum Thema der künstlerischen Produktion zu machen, ist als Motiv und Methode so alt wie das Kunstfeld selbst. Der Künstler, später die Kün... mehr

Scheiternd, traurig, revolutionär.

Editorial

Seufz. Nach zwei Jahren Pandemie scheint das Thema des aktuellen Heftes naheliegend: Melancholie. Es bedrücken nicht nur die Toten und das Festhalten ... mehr

Wasser im Buch

Das Wasser schwappt über die meterhohe Mauer des Wienflusses auf die U-Bahnschienen, ein halbes Jahr später werden selbst in England die Wasservorräte... mehr

Recht auf Rechte gegen Rechtsextremismus

Editorial

Das Projekt der Rechtsextremen aller Schattierungen ist eines der Entrechtung: Diversitätsprogramme werden geschliffen, Migrationsgesetze und Abtreibu... mehr

„… Grundvoraussetzung für alles Weitere …“

Bildpunkt: Globale soziale Rechte sind eine Zielperspektive im Kampf um „das Recht, Rechte zu haben“ – ein Gedanke, den schon Hannah Arendt entwickelt... mehr

Globale soziale Rechte im Buch

Die Debatten um globale soziale Rechte basieren auf einem Verständnis von sozialer Ungleichheit als einem komplexen Phänomen: Es umfasst vertikale, ök... mehr

fail with consequence

Editorial

Den Anarchist*innen, schrieb der anarchosyndikalistische Aktivist und Autor Augustin Souchy (1892–1984) in seiner Autobiografie, sei das Erstrebenswer... mehr

„…Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen…“

Bildpunkt: Scheitern kann verschiedene Effekte haben, es kann zum Aufgeben führen, zu Depression und kollektiver Melancholie. Es kann aber auch als Au... mehr

Scheitern im Buch

Scheitern kann individuelle Alltagshandlungen betreffen und kollektive geschichtliche Entwicklungen, praktische Anforderungen ebenso wie theoretische ... mehr

Trope und Tropen

Editorial

Wie rezipieren wir das Andere, ohne es uns auf illegitime Weise anzueignen? Wie und was greifen wir auf, ohne Stereotype zu reproduzieren und Exotisie... mehr

Das Neue und die Selbstexotisierung

Nachtrag zur documenta fifteen

Es hatte letztlich viel von einer vertanen Chance. Die Auseinandersetzung um die documenta fifteen hat einiges an Potenzial besessen, lang schon formu... mehr

Trope und Tropen im Buch

Ein „selbstironisches Spiel mit Exotismus“ habe Michel Foucault zwar betrieben. Insgesamt aber, resümmiert der Kulturwissenschaftler Onur Erdur, bleib... mehr

Gemachtes Vergessen

Editorial

Als ein im besten Sinne überbordendes Beispiel für ein Kompendium vergessen gemachter Geschichte kann Tom Holerts preisgekröntes Buch über den Zeit-Ra... mehr

Gemachtes Vergessen im Buch

Etwas vergessen zu machen bedeutet, etwas zum Verschwinden zu bringen, was einmal gewusst wurde. Nicht von allen sicherlich, aber doch als Wissen mit ... mehr

laute(r) worte

Editorial

Über das gesprochene Wort ist viel geredet worden. Dass nicht alles Gesagte gleichermaßen gehört wird und dass die Subalternen schwer im Nachteil sind... mehr

laute(r) worte im Buch

Wort und Text, Schrift und Sprache sind selbstverständliche Bestandteile moderner und zeitgenössischer Kunst. Sie gehen diverse Wechselverhältnisse mi... mehr

climate justice im Buch

Klimagerechtigkeit ist eine „Chiffre für die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels“, schreibt Verena Winiwater in ihrem Plädoyer für eine nachhal... mehr

Gegen die Unerträglichkeit der Zustände

Editorial

Bei Umberto Eco ist die Ironie ein Effekt des Wissens um die eigene Sterblichkeit. Sie ist ein Modus der Versuche, schreibt er in Lüge und Ironie (199... mehr

„Sei kein Tyrann und kein Arschloch!“

Ironie & Bruch im Gespräch mit Denice Bourbon und Ella Carina Werner

Bildpunkt: Ist Ironie eine Waffe im feministischen Kampf? Denice Bourbon: Ja, absolut! Ironie und Sarkasmus sind -großartige -Werkzeuge, um die absol... mehr

Ironie & Bruch im Buch

Eine Ironikerin ist jemand, die „der Tatsache ins Gesicht sieht, daß ihre zentralen Überzeugungen und Bedürfnisse kontingent sind“. So formulierte es ... mehr

Das Gute Leben für alle im Buch

Ausgehend von den „sozialen und ökologischen Verwerfungen jahrzehntelanger neoliberaler Vorherrschaft“ strebt der Sammelband Klimasoziale Politik an, ... mehr

senior artist im Buch

Am Ende sind es ein paar Gemeinsamkeiten, die all die älter gewordenen Aktivist*innen vereint, die in Rhezi Mahlzahns rührendem Buch zu Wort kommen. A... mehr
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